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CDU-Fraktion Koblenz fordert eine Konkretisierung bei Neuausrichtung der Universität

„Der Prozess der Umstrukturierung der derzeitigen Universität Koblenz-Landau hin zu einer Eigenständigkeit des Koblenzer Standortes ist richtig und notwendig. Die daraus entstehende Profilbildung der Koblenzer Uni mit dem Ausbau der Lehr- und Forschungsschwerpunkte „Health Data Intelligence“ und „Hydrologie und Wasserwirtschaft“ passt zur regionalen Verwurzelung und führt zu einem Alleinstellungsmerkmal in der bundesweiten Hochschullandschaft,“ so das CDU-Ratsmitglied Josef Oster, MdB. Allerdings bedarf dieser Prozess auch einer handlungsfähigen finanziellen Grundvoraussetzung.

Die derzeit durch das Land angesetzten Mittel von insgesamt acht Millionen Euro für die Strukturreform bewerten die acht Dekane der Universität Koblenz als zu niedrig. „Die CDU-Fraktion sieht hier die Gefahr, dass der Standort Koblenz gegenüber anderen Hochschulstandorten im Land abgehängt wird und die Eigenständigkeit zu Lasten der Lehre und der Hochschulgemeinschaft geht. Ziel muss es aber sein, dass die hiesige Universität einen bereits vielfach genannten „Leuchtturmcharakter“ im Norden des Landes erhält,“ ergänzt das CDU-Ratsmitglied Thomas Roos.

Um dies zu gewährleisten fordert die CDU-Fraktion eine Konkretisierung in Bezug auf die Neuausrichtung der Universität Koblenz. „Für uns ist es wichtig, dass unsere Uni zukunftsfähig aus dem Neustrukturierungsprozess hervorgeht. Gerade dies sehen wir bei zu vagen Formulierungen als gefährdet an“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Anne Schumann-Dreyer. „Um die anvisierte Profilbildung zu ermöglichen, fordern wir daher eine breite Mitarbeiterbasis. Neben hundert zusätzlichen wissenschaftlichen Stellen sind für uns außerdem Zusagen des Landes für eine Weiterfinanzierung der Ende 2022 auslaufenden knapp hundert Mitarbeiterverträge notwendig,“ führt Stephan Otto, CDU-Ratsmitglied, aus.

Gleichzeitig dürfen nach Meinung der Koblenzer Christdemokraten auch die universitären Grundaufgaben nicht vernachlässigt werden. Es ist daher wichtig, dass auch ein stabiler Sockel für Verwaltung und Lehre in den bereits bestehenden Studiengängen bereitgestellt wird. „Wir fordern von der Landesregierung feste Zusagen von 50 Millionen Euro pro Jahr für einen Zeitraum von zehn Jahren als verlässliche Haushaltsgröße. Unsere Universität benötigt eine stabile Festlegung des jährlichen Haushaltes und zur Umsetzung notwendiger Baumaßnahmen. Für die CDU-Fraktion ist es nicht nachvollziehbar, warum alle anderen Fraktionen im Stadtrat eine finanzielle Stabilität der Universität Koblenz offensichtlich nicht für erforderlich halten, obwohl sie der Garant für eine erfolgreiche Universität Koblenz ist,“ so die CDU-Fraktionsvorsitzende Anne Schumann-Dreyer abschließend.